Der Rennkuckuck

Rennkuckuck - Die Rumänien-Seiten

Kopfzeile Druck

Events - alte TV-Tips - 08.2002 - 08.2005

            alte TV-Tips zurück zu den aktuellen TV-Tips

Phoenix
13.30
Sa.
24. 08.
   Dokumentation
Lebensspuren
"Verrat in Transsylvanien - Die Geschichte des Eginald Schlattner"

PHOENIX/WDR/James Pastouna Eginald Schlattner (68) ist evangelischer Dorfpfarrer im siebenbürgischen Rothberg. Wegen "Nichtanzeige von Hochverrat" wurde er 1957 verhaftet und in den Gefängnissen des rumänischen Geheimdienstes Securitate gefoltert. Am Tag seiner Verhaftung hatte er in die Kommunistische Partei eintreten wollen, aus Überzeugung, die Siebenbürger Sachsen auf den Weg des Sozialismus führen zu können.

Während seiner zweijährigen U-Haft hat er eine Reihe von Schriftstellern und sogar seinen eigenen Bruder an die Securitate verraten, aus "freiem Entschluss". Seitdem ist sein Leben von dem Verrat überschattet. Mit ihm als Zeuge der Anklage im berüchtigten "deutschen Schriftstellerprozess" in Kronstadt wurden Kommilitonen und Literaten zu insgesamt 95 Jahren Zwangs- und Lagerarbeit verurteilt.

Aus dem Gefängnis entlassen, ächteten ihn Nachbarn und Freunde. Schlattner zog sich zurück, arbeitete als Hilfsarbeiter, suchte ein neues Leben in den Karpaten und entschloss sich 1976, Theologie zu studieren und Pfarrer der Evangelischen Landeskirche der Siebenbürger Sachsen zu werden. Heute kümmert er sich als Gefängnispfarrer um Diebe, Einbrecher und Mörder in rumänischen Gefängnissen, engagiert sich für die sozialen Belange der Romafamilien in seinem Dorf.

Sühne für den den einst begangenen Verrat? Eginald Schlattner hat sich die Schuld auf 600 Seiten von der Seele geschrieben in seinem Roman "Rote Handschuhe", der zum Bestseller avancierte. Eine Geschichte aus einem vergessenen Winkel Europas über Schuld und Sühne, über einen Mann und seinen eigensinnigen Versuch, sich den Fluch des Verrats von der Seele zu schreiben.

Lebensspuren - Dokumentation Samstag, 24.08.2002
Beginn: 13.30 Uhr Ende: 14.00 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 13.29



WDR
14.45
So.
25. 08.
   Reisereportage
Die Donau
Folge 7/7, "Im ukrainischen Delta"

WDR/BR Drei gewaltige Flussarme bilden das Donaudelta: Der Kilia-Arm ist der nördlichste und der größte. Über 130 km bildet er die Grenze zwischen der Ukraine und Rumänien. Wir folgen ihm am ukrainischen Ufer entlang bis zur Mündung ins Schwarze Meer.

Ismail war bis 1791 eine türkische Festung, dann hat General Suworow sie für den Zaren erobert. Fortan war Ismail russisch, dann rumänisch und nach dem Zweiten Weltkrieg sowjetisch. Jetzt ist Ismail ukrainisch, Heimathafen der ukrainischen, ehemals sowjetischen Donauschifffahrtsgesellschaft.

Hinter Ismail beginnt das eigentliche Delta. Das letzte Städtchen vor der Mündung heißt Vilkovo. Wie Venedig wird es von Kanälen durchzogen und wie in Venedig ist das Boot das Hauptverkehrsmittel. Vor 300 Jahren erst siedelten die Menschen in dieser Wildnis aus Schilf, Sumpf und Wasser. Sie wurden von den Soldaten des Zaren verfolgt, weil sie sich der Glaubensreform des Patriarchen Nicon widersetzten. Bis heute werden sie deshalb die Altgläubigen oder Lipovaner genannt. Diese Menschen lassen uns teilnehmen an ihrem einfachen Leben, an ihren Festen und erzählen uns von ihrem Glauben. Die Lipovaner sind Fischer. Sie und die Naturschützer vom Biosphärenreservat nehmen uns schließlich auf ihren Booten mit hinaus in das Delta, in eine Wildnis aus Seen, Inseln, Lagunen, Schilf und Urwald. Mehr als 300 verschiedene Vögel, darunter Pelikane, und 111 Fischarten sind hier noch zu finden.

Die Donau - Reisereportage Sonntag, 25.08.2002
Beginn: 14.45 Uhr Ende: 15.30 Uhr Länge: 45 Min.



SWR BW
SWR RP
SR
11.10
Sa.
07. 09.
   Spielfilm
Land der verlorenen Kinder

Nach dem Sturz Ceaucescus fliegt die Amerikanerin Carol Stevens mit ihrem Mann Joe nach Bukarest, um ein Kind zu adoptieren. Dort geraten sie in ein postrevolutionäres Chaos und müssen gegen Mauern der Bürokratie anrennen. Als Carol in einem verborgenen Waisenhaus ein schreckliches Geheimnis der gestürzten Diktatur entdeckt, sieht sie sich auch noch von der nach wie vor mächtigen Securitate, der gefürchteten Geheimpolizei, verfolgt. "Land der verlorenen Kinder" beruht auf tatsächlichen Erlebnissen der Hauptfiguren und verknüpft Fakten mit Elementen des Melodrams. Ann-Margret, die im Film eindrucksvoll die Rolle der Carol Stevens verkörpert, lebt in Detroit und ist dort Vorsitzende einer Gesellschaft zur Hilfe für Kinder in Rumänien. Sie hat selbst zwei rumänische Waisenkinder adoptiert und fungierte als Beraterin bei der Produktion des Films, der ihre Geschichte und den Beginn ihres Kampfes gegen das verzweifelte Schicksal der jüngsten Opfer des Ceaucescu-Regimes erzählt.

Land der verlorenen Kinder - Spielfilm, USA 1944 Samstag, 07.09.2002
Beginn: 11.10 Uhr Ende: 12.35 Uhr Länge: 85 Min.
Darsteller: Ann-Margret (Carol Stevens), Dominique Sanda (Stephanie Vaugier), Reiner Schöne (Sorin Dornescu), Clive Owen (Corneliu Bratu), Jay O. Sanders (Joe Stevens), Allan Corduner (Ion), Katrin Cartlidge (Viorica), Leon Lissek (Dr. Preda), Frances Tomelty (Madame Beziel), Valentin Teodosiu (Dragan), Serban Celea (Beamter), Debora Weston (Susan), Sam Douglas (Rob)
Buch: Petru Popescu, Iris Friedman
Orginal Titel: Nobody's Children
Regie: David Wheatley



ARTE
16.40
Mi.
11. 09.
   Doku-Magazin
Absolut

Dieses Mal treffen Absolut-Reporter in Rumänien junge Umweltaktivisten, die den gefährlichen Ausbau einer Goldmine verhindern wollen. Außerdem besuchen wir die bisher einzigartige "Texterschmiede" in Hamburg, wo junge Talente endlich eine Vollausbildung erhalten. Und wir begleiten Bill durch New York auf seiner Städteführung der ganz besonderen Art.

Rosia Montana: Ein kanadischer Konzern kaufte die älteste Mine Rumäniens und plant nun Goldabbau im großen Stil. Statt wie bisher unter Tage soll das Gold in einer offenen Grube gefördert werden. Gebraucht werden dafür riesige Mengen des hochtoxischen Cyanids. Noch vor zwei Jahren flossen nach einem Rohrbruch der Goldmine Aurul im Norden des Landes 140 Kubikmeter Cyanid-Schlamm in die Theiss. Binnen weniger Tage war der Fluss auf 700 Kilometer verseucht. 500 Menschen erkrankten an Saturnismus. Das Gehirn wird dabei fast vollständig zerfressen. Droht jetzt eine noch dramatischere Umweltkatastrophe? Lavina und Dan gehören zu einer Bürgerrechtsbewegung, die das zu verhindern sucht.

Timo von Tümpling hat es geschafft. Er arbeitet als Texter bei Scholz&Friends, einer der renommiertesten Werbeagenturen Europas. Zu verdanken hat er seine Karriere einer siebenmonatigen Ausbildung, die er in der "Texterschmiede" in Hamburg absolviert hat. In der bisher einzigartigen Einrichtung gewinnen junge Wort-Jongleure Einblicke in die Praxis und besuchen Vorlesungen, gehalten von der Crème de la Crème der schreibenden Zunft. Zweimal im Jahr bietet die Texterschmiede diesen Kurs an. Von 200 Bewerbern werden 30 junge Leute im Alter zwischen 18 und 32 Jahren aufgenommen. Das Intensiv-Training lohnt sich: Große Agenturen stehen Schlange, um die frisch gebackenen Texter einzustellen.

Sonntag Nachmittag in New York: Bill von den "Security Camera Players" ist unterwegs auf einer Stadtführung der besonderen Art. Er zeigt wo Überwachungskameras hängen und wie man ihnen aus dem Weg gehen kann. Knapp ein Jahr nach den Anschlägen auf das World Trade Center wird in Manhattan fast jeder Schritt überwacht. Den meisten ist das egal, doch Bill und seine Freunde lehnen sich auf und werden dadurch selbst zu Objekten der Überwachung. Gruppierungen wie seine gibt es in Amerika immer mehr. Ihre Proteste richten sich dagegen, dass die Bürgerrechte in den USA immer weiter eingeschränkt werden. Seit dem 11. September scheint für die amerikanische Regierung jeder, der nicht für ihre Politik ist, ein potentieller Terrorist zu sein.

Absolut - Doku-Magazin, D 2002 Mittwoch, 11.09.2002
Beginn: 16.40 Uhr Ende: 17.25 Uhr Länge: 45 Min.
VPS: 16.45



NDR Fernsehen
20.15
Do.
12. 09.

 
NDR Fernsehen
13.30
So.
15. 09.
Fremde Welt der Sümpfe   Naturreportage
Das Donaudelta

NDR/Michael Kluth 3000 Kilometer hat die Donau zurückgelegt, bis sie in das Schwarze Meer mündet. Im äußersten Osten Rumäniens bildet sie ein riesiges Delta, eine Wunderwelt der Natur. Drei mächtige Flussarme, dazwischen ein Labyrinth von Kanälen, weite Schilfflächen, Sümpfe, Seen, Wälder. Eine Landschaft mit großer Vergangenheit, entstanden in 10.000 Jahren. Eine Landschaft, die sich ständig verändert, denn die Donau sucht sich immer neue Wege zum Meer.

Schon viele Jahrhunderte vor Christi siedelten sich hier Kaufleute an, gründeten die Stadt Tomis, die heute Constanta heißt, Rumäniens wichtigster Seehafen und die zweitgrößte Stadt des Landes ist. Außerhalb der Stadt aber, im Delta, ist es einsam, nur wenige Menschen leben dort, meist Fischer, in einfachen Hütten, ohne Strom, ohne Heizung. Ein hartes Leben in Armut inmitten einer großartigen Natur. Viele der Menschen, die hier leben, gehören zu zwei Minderheiten in Rumänien, zu den Lipovenern und den Aromunen. Die einen, die Lipovener, sind vor langer Zeit aus Russland zugewandert, die Aromunen hingegen sind die Nachkommen der Bewohner der ehemaligen römischen Provinz Makedonien. Viele verlassen heute das Delta, weil die Arbeit dort knapp ist und der Lohn karg. Aber manche der Jungen bleiben doch, so die Familie Bildani. Sie züchten Schafe und Ziegen auf dem Festland zwischen den Donauarmen und wollen dieses Leben nicht aufgeben. Sie glauben an die Zukunft der Menschen im Delta, nachdem nun die Zukunft der Natur des Deltas gesichert ist. Denn bis zur Wende 1989 wurde das Delta rücksichtslos ausgebeutet, nach der Wende aber wurden weite Teile des Deltas unter Schutz gestellt. Nun hat sich die Natur erholt, aber zugleich haben viele Menschen, die von der Ausbeutung des Deltas lebten, ihre Existenzgrundlage verloren. Und doch, nach und nach kommen Natur und Menschen auch hier wieder in Einklang.

Das Donaudelta - Naturreportage Donnerstag, 12.09.2002
Beginn: 20.15 Uhr Ende: 21.00 Uhr Länge: 45 Min.



ARD
23.15
Do.
12. 09.

   Komödie
Kein Mann für eine Nacht

NDR/Akzente Nomen est omen: Bisher hat Bianca Eigen sich noch immer durchgesetzt. Und so soll es auch bleiben, ob im Beruf oder in der Liebe.

Jung, cool und selbstsicher ist Bianca. Als Werbestrategin einer renommierten PR-Agentur weiß sie, wie man die Leute nehmen muss - nämlich so, wie sie sind, leider. Biancas Motto: Nur schön gesund bleiben...vegetarisch essen...fit und allzeit verteidigungsbereit durch das Kickboxen mit ihrer Tratsch- und Knatschfreundin Helen. Helen ist schwanger, macht auf Familie mit Marc. Für Bianca eigentlich weniger eine Zukunftsperspektive. Jedenfalls wohl kaum mit Klaus, einem Regisseur, der Biancas Parfum- und Zahnpastakreationen lustlos in marktgerechte Designerclips verwandelt. Doch dann: auf einer langweiligen Vernissage mit langweiligen Bilder für langweilige Leute - ausgerechnet hier steht er plötzlich vor ihr, mit Parka, unrasiertem Charme, und dem oft geträumten, unverschämten unmoralischen Angebot, auf der Stelle mit ihm zu schlafen: Ion Dinca, Maler aus Rumänien. Er ist erfolglos und, viel schlimmer, dabei offensichtlich glücklich. Was für Bianca höchstens noch zum Werbemotto taugt - der Mann mit dem unwiderstehlichen Lächeln scheint allen Ernstes daran zu glauben: an Spontaneität, Freiheit!

Bianca braucht Helens Absolution. Helen ist hellauf begeistert. Also wirft sich Bianca in Schale für den aufregendsten One-Night-Stand ihres Lebens und kassiert einen Korb. Postwendend arrangiert sie ein Candlelight-Dinner zu fünft. Doch anstatt sich lächerlich zu machen, nimmt Ion mit unverwüstlicher Selbstsicherheit nicht nur Helen und Marc für sich ein, er wirft prompt auch den schlappen Klaus aus dem Rennen. Und schon sieht sich Bianca verwundert im Flieger sitzen, unterwegs ins romantische Wochenende zu Ion. Rumänien...! Sollte sie nicht besser auf ihren Chef hören und an der Strategie für das neueste japanische Powerbook arbeiten? Die Zukunft der ganzen Agentur hängt davon ab. Doch es bleibt kaum Zeit, um lange hin und her zu überlegen. Bianca ist zugleich abgestoßen und fasziniert vom völlig anderen Leben der Bukarester Künstlerkreise - zumal Rodica, seine heißblütige Verflossene, nur auf eine günstige Gelegenheit wartet, Ion zurückzuerobern. Und obwohl Ion noch ganz andere Überraschungen für Bianca bereithält, erlebt auch er schon bald sein blaues Wunder.

Kein Mann für eine Nacht - Komödie, D 1998 Donnerstag, 12.09.2002
Beginn: 23.15 Uhr Ende: 00.40 Uhr Länge: 85 Min.
Darsteller: Floriane Daniel (Bianca), Max Tidorf (Ion), Sky Du Mont (Hajo Peters), Birgit Seidel (Lucy), Gabi Herz (Helen), Ingolf Lück (Klaus)
Buch: Brigitte Drodtloff
Musik: Hans Franek
Regie: Thomas Bohn



MDR
13.15
So.
15. 09.
   Tierreportage
Der Herr der Wölfe
"Ein Wildbiologe in den Karpaten"

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Ökotouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers.

In einer Lappjagd fängt er Timisch, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der erste, dem Bilder von der Aufzucht wild lebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timisch zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen. Sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov (Kronstadt) und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.

Der Herr der Wölfe - Tierreportage Sonntag, 15.09.2002
Beginn: 13.15 Uhr Ende: 14.00 Uhr Länge: 45 Min.



ARTE
22.20
Mo.
16. 09.
   Dokumentarfilm
Geschichten aus dem Lepratal

NDR/Wüste Filmproduktion 28 Laiendarsteller, allesamt Leprapatienten im rumänischen Tichilesti, spielen sich selbst. "Das Leben war nie eine gute Tragödie, bloß eine schlechte Komödie," sagt Vasile Tăriă, der dort seit 55 Jahren lebt.

Tichilesti - ein Ort zwischen Galai und Tulcea im südöstlichen Rumänien. Hier befindet sich die letzte Leprakolonie Europas. 70 Jahre lang besuchte niemand das Tal aus Angst vor der "Schwarzen Krankheit". 1928 wurde auf den Grundmauern eines verlassenen Klosters ein Hospital errichtet. Mitte der 30er Jahre waren hier bis zu 200 Leprakranke auf engstem Raum eingepfercht. Tichilesti bedeutete für die meisten "lebenslänglich". Heute leben hier noch 28 Menschen, zum Teil seit über 70 Jahren. Der Film, der in vier Drehperioden zwischen Silvester 2000 und der Weinernte im September 2001 entstanden ist, erzählt von den kleinen und großen Ereignissen während dieser Zeit in und um die Leprakolonie. Im Mittelpunkt stehen die Bewohner des Ortes, die sich trotz allem mit kleinen Tricks immer noch den Spaß am Leben bewahrt haben. Der Autor, selbst Rumäne und seit Jahren in Kontakt mit den Leprakranken, lässt auch die Nachbarn aus den umliegenden Dörfern sowie den Bukarester Medizinprofessor Vulcan zu Wort kommen, der die Bewohner über 50 Jahre behandelt hat.

Geschichten aus dem Lepratal - Dokumentarfilm, D 2001 Montag, 16.09.2002
Beginn: 22.20 Uhr Ende: 23.50 Uhr Länge: 90 Min.
VPS: 22.20



MDR
13.30
Fr.
20. 09.
   Tierreportage
Die Bären kommen

Weit haben sie es nicht mehr bis nach Deutschland, denn nur etwa 3 Stunden von München entfernt leben wilde Braunbären. Ursprünglich war einmal ganz Europa die Heimat des Braunbären. Heute sind es nur mehr Rückzugsgebiete, in denen die großen Räuber hausen. In Österreich aber sind die zottigen Gesellen bereits seit 10 Jahren wieder zu Hause. Aus drei ausgewilderten Tieren wurden mit der Zeit ca. zwanzig - keiner weiß, wie viele es genau sind. Aber noch sind Begegnungen mit Bären selten im Nachbarland. Manchmal allerdings macht der Bär doch von sich reden: Besonders gern säuft er den Schmierstoff für Kettensägen - Rapsöl. Waldarbeiter können da so manche Geschichte erzählen.

Auch in Rumänien wissen die Menschen so einiges über ihre Bären zu berichten. So randalieren im Sommer täglich 15 Bären lautstark in den Straßen von Brasov (Kronstadt). Die Tiere haben die Scheu vor dem Licht der Stadt verloren und suchen jede Nacht in den Mülltonnen einer Hochhaussiedlung nach Nahrung - und die Anwohner finden Gefallen an dem täglichen Spektakel.

In Russland dagegen meiden Bären den Menschen, denn dort werden sie noch immer bejagt. Nicht nur Einheimische, sondern auch ausländische Trophäenjäger finden Spaß an der Jagd und das im Winter, einer Jahreszeit, in der eine Bärin ihre Jungen zur Welt bringt. Wird sie getötet, müssen die Kleinen verhungern oder erfrieren. Manche aber landen in einem Waisenhaus der besonderen Art.

Die Bären kommen - Tierreportage Freitag, 20.09.2002
Beginn: 13.30 Uhr Ende: 14.00 Uhr Länge: 30 Min.



BR3
14.00
Di.
24. 09.
   Auslandsreportage
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
"Die Wehrkirche von Biertan - Rumänien"

Die Kirche von Biertan (das siebenbürgische "Bierthälm") ist wohl die schönste der fast 200 noch erhaltenen sakralen Wehranlagen Siebenbürgens. Entstanden ist sie aus einer Verlegenheit: Weil das Geld fehlte, das ganze Dorf zu befestigen, baute man die Kirche zur Burg um. Der Bau der Verteidigungsringe wurde vor fast 500 Jahren begonnen. Damals bedrohten türkische Truppen und Marodeure die Siedler Transsilvaniens. Bis heute wurde an dem Verteidigungsbau nur wenig geändert. Die Kirche enthält einen der eindrucksvollsten Flügelaltäre der Region.

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Auslandsreportage Dienstag, 24.09.2002
Beginn: 14.00 Uhr Ende: 14.15 Uhr Länge: 15 Min.



NDR Fernsehen
23.00
Mi.
25. 09.
   
Ceausescu

Prunksucht eines roten Diktators

Am Weihnachtstag 1989 stirbt Nikolae Ceausescu zusammen mit seiner Frau im Kugelhagel eines zusammengewürfelten Militärtribunals. Das blutige Ende des letzten Ostblock-Diktatoren geht als Fernsehereignis um die Welt. Damit findet die wohl skurrilste Blüte des osteuropäischen Kommunismus ein Ende.

Seit seinem Amtsantritt als Chef von Rumäniens KP 1965 ist Ceausescu vor allem mit der Inszenierung seiner eigenen Macht beschäftigt. Nicht das kleinste Detail überlässt er dem Zufall. Jubelnde Massen und Menschenaufläufe begleiten alle seine Schritte. Im Fernsehen, in der Literatur, in der Kunst lässt er sich feiern: als "Conducator", "Genie der Karpaten", "Sohn der Sonne", ja als "süßester Kuss der Heimaterde". In gewaltigen Bühnenshows und Demonstrationen macht er das ganze rumänische Volk zu Darstellern in seinem Dauerspektakel. Mit Fantasie-Symbolen wie Szepter und Wappen wird ihm gehuldigt wie einem mittelalterlichen König.

Doch die Wirklichkeit hält sich nicht an sein Drehbuch. Während er in Bukarest den größten Palast der Welt errichtet, verfällt Rumänien zusehends. Die Industrie verrottet, das Volk verarmt, die Freunde aus dem östlichen und westlichen Ausland wenden sich von ihm ab. Rumänien verkommt zum Armenhaus Europas. Am Ende ist sein ausgezehrtes Volk der ewigen Jubelarien so müde, dass es ihn 1989 davonjagt - in die Gewehrsalve des Militärpelotons.

Der Film von Ben Lewis erzählt die Geschichte und die Absurdität der Ceausescu-Fantasiewelt. Zahlreiche Zeitzeugen, vom Minister über den Fernsehreporter bis zum Arbeiter zeigen, wie sehr sich auch die Rumänen selbst in dieses Trugbild verstrickt hatten.

Ceausescu - Mittwoch, 25.09.2002
Beginn: 23.00 Uhr Ende: 23.45 Uhr Länge: 45 Min.



WDR
13.30
Sa.
05. 10.


WDR
17.30
Di.
09. 10.
   Reisereportage
Albatros
Folge 1, "Transsilvanien! Durch die rumänischen Karpaten"

Transsilvanien, das klingt fremd, ein bisschen unheimlich und vor allem sehr nach Dracula.
Umgeben und geschützt von 1500 Kilometern Karpatenbogen gibt es in dieser Region Rumäniens viel zu entdecken: endlose Wälder, magische Landschaft, Wildtiere, viel europäische und deutsche Geschichte und vor allem: unfassbar gastfreundliche, aufgeschlossenen Menschen.

Der Film beginnt in den Waldkarpaten, nahe der ukrainischen Grenze. Das Ziel: einmal von Norden nach Süden durch die rumänischen Karpaten. Und dabei kommt das Fernsehteam an Orte, wo bisher noch nie ein deutsches Kamerateam gedreht hat.

In der Maramuresch, so heißt das Gebiet der Waldkarpaten, bezaubert die liebliche Landschaft mit ihren sanft geschwungenen Hügeln. Die Maramuresch liegt in einem nicht ganz leicht zugänglichen Talkessel und dadurch ist eine ganz besondere Region erhalten. Denn die unzähligen Eroberer, die im Laufe der Jahrhunderte durch Osteuropa zogen, haben es nie geschafft, die abgelegene Maramuresch zu erobern. So trifft der Reisende hier auf eine Landschaft und Menschen, die sich sehr viel Ursprüngliches und Eigenes bewahrt haben. Pferdewagen sind das wichtigste Verkehrsmittel, die Wiesen werden mit Sensen gemäht und das Feld mit Hacken und Ochsenkarren beackert. Eine Reise nach Transsilvanien bedeutet auch eine Reise in die Vergangenheit. Vor den Häusern sitzen die Menschen und spinnen die geschorene Wolle. Ihr stolzer Blick verrät, dass sie sich ihrer Geschichte bewusst sind.

In den wilden Wäldern gibt es nur wenig Strassen. Im Holzfällertal bei Viseu de Sus übernimmt eine Waldeisenbahn den Transport. Die kleine Dampflok kämpft tapfer gegen das 21. Jahrhundert an. Die Waldbahn im Wassertal ist die letzte ihrer Art in Europa. Vor 80 Jahren noch gab es Dutzende dieser Bahnen. Sie lösten das umständliche Flössen ab und galten damals als technische Revolution des Holztransportes. Die Dampflok bringt die Holzfäller zur Arbeit. Hoch hinauf in den in den gigantischen Wald. Die gefällten Bäume nimmt die Schmalspur-Bahn auf dem Rückweg durchs enge Tal mit hinunter.

Wir verlassen das Gebirge und folgen dem Fluss Bistritz. In dem kleinen Ort Holda treffen wir Dietmar Schüler. Vor zehn Jahren kam er bei einer Urlaubstour mit dem Schlauchboot durch Holda und verliebte sich in die Rumänin Manu. Heute haben die beiden drei Kinder, ein kleines Haus und ein Sägewerk. Die Schülers haben sich ganz bewusst für ein einfaches, sehr naturverbundenes Leben in Rumänien entschieden.

Weiter auf dem Weg Richtung Süden trifft das Fernsehteam auf Schäfer, die das ganze Jahr durch mit ihren Tieren über die unendlichen Wiesen ziehen und jeden Tag aufs neue ihren köstlichen Schafskäse herstellen. Zum Schutz vor Wolf und Bär halten sie ihre berühmten Hirtenhunde.

Auch auf die Spuren der Wildtiere begibt sich das WDR-Team. Denn nirgendwo in Europa gibt es noch so viele Wölfe, Bären und Luchse. Der deutsche Biologe Christoph Promberger hat in den letzten zehn Jahren ein einzigartiges Tier- und Naturschutzprojekt aufgebaut, direkt am Nationalpark Königstein.

Mehr zur Sendung

Albatros - Reisereportage Samstag, 12.10.2002
Beginn: 13.30 Uhr Ende: 14.00 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 13.30



WDR
13.30
Sa.
12. 10.


WDR
17.30
Di.
15. 10.
   Reisereportage
Albatros
Folge 2, "Transsilvanien! Durch die rumänischen Karpaten"

siehe oben                                                                                                                                                                                                          

Albatros - Reisereportage Samstag, 12.10.2002
Beginn: 13.30 Uhr Ende: 14.00 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 13.30



SFB1
23.35
Sa.
19. 10.
GERNSEHABEND "Reise nach..."   Reisereportage
Siebenbürgen
"Eine Reise nach Rumänien"

Siebenbürgen ist geographisch die von den dichtbewaldeten Karpaten in einem hufeisenförmigen Bogen umschlossene Landschaft Zentralrumäniens. Siebenbürgen heißt im rumänischen "Transsilvanien". Wir besuchten die Städte Schäßburg, Kronstadt, Hermannstadt und Klausenburg, die seit dem 12. Jahrhundert von Deutschen besiedelt wurden. Jahrhunderte lang lebte hier eine multikulturelle Bevölkerung von Rumänen, Ungarn und anderen Nationalitäten friedlich zusammen. Heute sind viele Dörfer wie leergefegt. Die über Jahrhunderte geschaffene siebenbürgische Kultur ist seit Anfang der 1990er Jahre, mit dem "Exodus", dem Verfall preisgegeben. Hunderttausende "Siebenbürger-Sachsen" haben Rumänien verlassen und sind nach Deutschland übergesiedelt.

Siebenbürgen - Reisereportage Samstag, 19.10.2002
Beginn: 23.35 Uhr Ende: 00.20 Uhr Länge: 45 Min.
VPS: 23.30



ARTE
20.15
Diese Sendung wurde auf den 13.12.02 verschoben.
   Reportage
Die Gypsy-Kings der Blechmusik

fanfare Sie nennen sich "Fanfare Ciocârlia", das heißt "Die Lerchen-Bläser" und sie sind die Stars einer wachsenden Fan-Gemeinde von Ethno-Musik. Sie kennen keine Noten, intonieren traditionelle rumänische Tanzmusik mit orientalischem Einschlag, "geblasen auf schwerem Blech mit krachendem Schwung", schrieb ein Westkritiker. Bis sie 1996 von einem Berliner Durchreisenden entdeckt wurden, waren sie bloß Bauern, sesshafte Roma, in einem 400-Seelen-Dorf in den abgelegenen moldawischen Hügeln am Rande der rumänischen Nord-Karpaten. Fast alle spielten irgendein Blechblasinstrument und sie traten bei Hochzeiten, Erntefesten und Familienfeiern in der Region auf. "Wir waren schon immer die schnellsten und lautesten", sagen sie stolz. Jetzt gehen sie auf Welttournee nach Europa und Amerika. Ihr Dorf "Zece Prajini", auf deutsch "Zehn Felder", ist heute berühmt, allmählicher Wohlstand macht sich breit. Doch auch Gerede, Neid und Missgunst: In den anderen armen Dörfern und auch im eigenen Weiler. Denn nicht alle Familien können von Ruhm und Geld profitieren. Derzeit üben mindestens drei Nachwuchsbands wie die Verrückten, weil sie auch gerne mit in die Welt fahren wollen. Mario Damolin und Bernhard Kilian zeigen uns in ihrer Reportage eine Dorfgemeinschaft in Rumänien, die von der musikalischen Globalisierung gleichermaßen profitiert und erschüttert wird.

Die Gypsy-Kings der Blechmusik - Reportage, D 2002 Freitag, 25.10.2002
Beginn: 20.15 Uhr Ende: 20.45 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 20.15



3sat
12.45
Di.
29. 10.
   Reportage/Soziales
Hilfe für Heimkinder
"Ein Unicef-Projekt in Rumänien"

In Rumänien wächst die Zahl der Heimkinder ständig. Rund 100.000 Kinder leben derzeit in den 653 Einrichtungen des Landes. Das Unicef-Projekt für Heimkinder in Rumänien möchte die Verhältnisse in den Einrichtungen verbessern sowie die Behörden bei ihrem Versuch unterstützen, immer mehr Kinder in Pflegefamilien und Wohngruppen unterzubringen und vor allem an der Situation in den Familien zu arbeiten.

Hilfe für Heimkinder - Reportage/Soziales Dienstag, 29.10.2002
Beginn: 12.45 Uhr Ende: 13.00 Uhr Länge: 15 Min.
VPS: 12.45



ORB
21.50
Sa.
02. 11.
   Tierreportage
Die wilden Räuber der Karpaten

Karpaten Karpaten Die wilden Karpaten Rumäniens sind heute noch Heimat der größten europäischen Population von Wölfen und Bären. Angela Schmid und ihr Drehstab hielten sich einige Wochen in der Wildnis der Karpaten auf, um dort das eindrucksvolle Leben der Tiere zu beobachten.

Die wilden Räuber der Karpaten - Tierreportage Samstag, 02.11.2002
Beginn: 21.50 Uhr Ende: 22.20 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 21.50



WDR
16.15
Di.
05. 11.
Länder - Menschen - Abenteuer   Auslandsreportage
Das Donaudelta
"Fremde Welt der Sümpfe"

Donaudelta 3000 Kilometer hat die Donau zurückgelegt, bis sie in das Schwarze Meer mündet. Im äußersten Osten Rumäniens bildet sie ein riesiges Delta, eine Wunderwelt der Natur. Drei mächtige Flussarme, dazwischen ein Labyrinth von Kanälen, weite Schilfflächen, Sümpfe, Seen, Wälder. Eine Landschaft mit großer Vergangenheit, entstanden in 10.000 Jahren. Eine Landschaft, die sich ständig verändert, denn die Donau sucht sich immer neue Wege zum Meer. Viele der Menschen, die hier leben, gehören zu zwei Minderheiten in Rumänien, zu den Lipovenern und den Aromunen. Die einen, die Lipovener, sind vor langer Zeit aus Russland zugewandert, die Aromunen hingegen sind die Nachkommen der Bewohner der ehemaligen römischen Provinz Makedonien. Viele verlassen heute das Delta, weil die Arbeit dort knapp ist und der Lohn karg. Aber manche der Jungen bleiben doch, so die Familie Bildani. Sie züchten Schafe und Ziegen auf dem Festland zwischen den Donauarmen und wollen dieses Leben nicht aufgeben. Sie glauben an die Zukunft der Menschen im Delta, nachdem nun die Zukunft der Natur des Deltas gesichert ist. Denn bis zur Wende 1989 wurde das Delta rücksichtslos ausgebeutet, nach der Wende aber wurden weite Teile des Deltas unter Schutz gestellt. Nun hat sich die Natur erholt, aber zugleich haben viele Menschen, die von der Ausbeutung des Deltas lebten, ihre Existenzgrundlage verloren. Und doch, nach und nach kommen Natur und Menschen auch hier wieder in Einklang.

Das Donaudelta - Auslandsreportage Dienstag, 05.11.2002
Beginn: 16.15 Uhr Ende: 17.00 Uhr Länge: 45 Min.
VPS: 16.15



Eins Festival
16.05
Fr.
08. 11.
   Fernsehfilm
Fremde Liebe Fremde

Die beiden jungen Rumänen, Annalena, genannt Ali, und ihr Freund Step, schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Sie träumen von Freiheit, von einer Reise in die Sonne, von Musik, von Jamaika. Jamaika, das ist alles, was hier nicht ist, in ihrer Band spielen sie die Lieder der Rastas, die in Rumänien unerwünscht sind. Noch ahnen die beiden nicht, dass auf Ali zu Hause ein Ausreisevisum in die Bundesrepublik wartet. Die Familie Leutschaft gehört zur Gruppe der Banater-Schwaben und will zu ihren Verwandten nach Deutschland auswandern.

Für Ali bricht die Welt zusammen. Auch ihre Großmutter fürchtet die Ausreise. Doch jeder Widerstand von Ali, die aus Wut und Verzweiflung aufhört zu sprechen, ist zwecklos. Gemeinsam verlässt die Familie Rumänien. Sie landen in einem verschlafenen Nest im Schwarzwald. Ein entfernter Verwandter, der seine Hilfe pressewirksam zu vermarkten weiß, vermittelt den Leutschafts eine Bleibe und Ali, die sich weiterhin hinter ihrem Schweigen verschanzt, einen Job in seiner Uhrenfabrik. Nicht nur Ali, die vor Sehnsucht nach Step fast vergeht, hat Anpassungsschwierigkeiten; auch der übrigen Familie fällt es nicht leicht, sich an die neuen Lebensbedingungen zu gewöhnen. Nach dem Umsturz in Rumänien verwirklicht Ali ihren größten Wunsch und kehrt in ihre Heimat zurück. Sie hat ihren Traum von Jamaika nicht aufgegeben ...

Fremde Liebe Fremde - Fernsehfilm, 1991 Freitag, 08.11.2002
Beginn: 16.05 Uhr Ende: 17.34 Uhr Länge: 89 Min.
Darsteller: Meret Becker (Ali), Florian Fitz (Step), Marita Breuer (Els), Bruno Dallansky (Hans), Katharina Brauren (Oma)
Buch: Susanne Schneider
Regie: Jürgen Bretzinger



ARTE
17.30
So.
17. 11.
   Dokumentationsreihe
Die großen Sportduelle
"Kunstturnen der Frauen: Rumänien/UdSSR"

Bei spektakulären Sportduellen - zwei Spitzensportler, zwei Mannschaften, zwei Länder - ist mehr im Spiel als der körperliche Wettkampf zweier Gegner. Die Reihe "Die großen Sportduelle" stellt legendäre Sportbegegnungen in ihren gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Zusammenhang.

Kunstturnen der Frauen: Rumänien/UdSSR
Zwei Nationen, die seit über 30 Jahren im Turnen weltweit führend sind. Zwei Organisationsformen, zwei Trainingsarten, zwei Führungsstile, zwei Bewertungsmaßstäbe für Disziplin, Perfektion der Bewegung und Kreativität. Im historischen Kontext eines von inneren Spannungen geprägten kommunistischen Blocks trafen außergewöhnliche Turnerinnen aufeinander, wie Nadia Comaneci, Olga Korbut und Nelly Kim sowie deren jeweilige Trainer Bela Karoly und Octavian Belu für Rumänien und Alexandr Arkeiew für die ehemalige UdSSR.

Die großen Sportduelle - Dokumentationsreihe, F 2002 Sonntag, 17.11.2002
Beginn: 17.30 Uhr Ende: 18.15 Uhr Länge: 45 Min.
VPS: 17.30



VOX
21.10
Di.
19. 11.
   Gesellschaftsreportage
stern TV-Reportage
"'Ich suche eine Frau!' - Brautschau im Osten"

Foto: VOX/Honorarfreie Veröffentlichung nur im Zusammenhang mit VOX und dieser Sendung und bei Liebe für immer und ewig - das ist das schönste Motiv für eine Ehe, jedoch nicht immer das einzige. Manche Frauen wollen versorgt sein, suchen Sicherheit und Stabilität, Männer suchen oftmals Köchinnen, Hausfrauen oder Mütter für die Kinder - und jemanden zum Herzeigen, wenn schon geheiratet wird. Nicht mehr jede deutsche Frau will sich darauf einlassen. Viele Tausend deutsche Männer suchen deshalb ihre Herzensdame für ein Leben zu zweit im Ausland. stern TV-Reportage begleitet zwei deutsche Männer nach Rumänien. Die Agenturchefin arrangiert die Treffen. Ob sie taugen als Ehemänner, entscheiden die Kandidatinnen.

Franz I. blättert Fotos durch. Ein wenig komisch kommt sich der 39-jährige Betriebswirt schon vor, sich eine Ehefrau aus dem Katalog auszusuchen. Nachdem seine letzte Beziehung nach neun Jahren in die Brüche gegangen ist, glaubt der Schwabe, in Deutschland nicht fündig zu werden. Zu selbstbewusst und unabhängig findet er die deutschen Frauen. Deshalb hat er sich an eine Heiratsvermittlung gewandt.

Die Chefin der Agentur ist Jeni K., sie hat vor fünf Jahren selber als Rumänin einen Deutschen geheiratet. Die studierte Ingenieurin legt großen Wert auf Seriosität. Sie kennt alle Frauen persönlich und checkt auch mögliche deutsche Ehekandidaten auf Herz und Nieren - Männer, die nur auf ein Abenteuer aus sind, haben bei ihr keine Chance. Ja, so gibt sie zu, wüssten die Rumäninnen, die einen deutschen Mann zum Heiraten suchen, sehr wohl, dass es sich in Deutschland besser leben lässt als in Rumänien. Sie bereite jedoch nicht Wirtschaftsflüchtlingen den Weg, sondern stifte Ehen. Ihr Institut befindet sich in der Nähe Kölns. Sie zeigt dem Team von stern TV-Reportage ihre Kartei und macht es mit Simona und Jürgen bekannt. Die beiden haben sich über ihre Agentur kennen gelernt und sind sehr glücklich.

Franz I. hat sich für Clara und Cristina entschieden. Die jungen Frauen bekommen jetzt ein Videoband, wenn Franz ihnen allerdings nicht gefällt, werden sie sich auch nicht verabreden. Mit Jeni K. fährt der Ludwigsburger nach Bukarest - und stern TV-Reportage mit ihm. Wie wird das erste Treffen ausgehen, wird es weitere Treffen geben? Was sagen die heiratswilligen Frauen, was rät ihm die mitreisende Agenturchefin?

Die Agenturchefin betreut in Bukarest aber auch Heinz M., 45 Jahre. Er ist weniger sorgfältig - vergeblich hat sie versucht, ihm auszureden, sich mit der jungen Studentin Nicoletta zu treffen. Sie findet, dass die beiden nicht zueinander passen. Dennoch arrangiert sie auch dieses Treffen. stern TV-Reportage ist bei allen Treffen dabei - und natürlich auch dann, wenn die Frauen nach Deutschland kommen und aus einer jungen Beziehung schwieriger Alltag wird.

stern TV-Reportage - Gesellschaftsreportage Dienstag, 19.11.2002
Beginn: 21.10 Uhr Ende: 22.10 Uhr Länge: 60 Min.



Eins Extra
17.30
Do.
21. 11.


Eins Extra
00.30
Fr.
22. 11.
   Magazin für junge Europäer
Absolut

Themen: Rumänische Umweltaktivisten wollen Ausbau einer Goldmine verhindern, Eine "Texterschmiede" in Hamburg, Eine Stadtführung der besonderen Art in New York. Dieses Mal treffen Absolut-Reporter in Rumänien junge Umweltaktivisten, die den gefährlichen Ausbau einer Goldmine verhindern wollen. Außerdem besuchen wir die bisher einzigartige "Texterschmiede" in Hamburg, wo junge Talente endlich eine Vollausbildung erhalten. Und wir begleiten Bill durch New York auf seiner Städteführung der ganz besonderen Art. Rosia Montana: Ein kanadischer Konzern kaufte die älteste Mine Rumäniens und plant nun Goldabbau im großen Stil. Statt wie bisher unter Tage soll das Gold in einer offenen Grube gefördert werden. Gebraucht werden dafür riesige Mengen des hochtoxischen Cyanids. Noch vor zwei Jahren flossen nach einem Rohrbruch der Goldmine Aurul im Norden des Landes 140 Kubikmeter Cyanid-Schlamm in die Theiss. Binnen weniger Tage war der Fluss auf 700 Kilometer verseucht. 500 Menschen erkrankten an Saturnismus. Das Gehirn wird dabei fast vollständig zerfressen. Droht jetzt eine noch dramatischere Umweltkatastrophe? Lavina und Dan gehören zu einer Bürgerrechtsbewegung, die das zu verhindern sucht. Timo von Tümpling hat es geschafft. Er arbeitet als Texter bei Scholz&Friends, einer der renommiertesten Werbeagenturen Europas. Zu verdanken hat er seine Karriere einer siebenmonatigen Ausbildung, die er in der "Texterschmiede" in Hamburg absolviert hat. In der bisher einzigartigen Einrichtung gewinnen junge Wort-Jongleure Einblicke in die Praxis und besuchen Vorlesungen, gehalten von der Crème de la Crème der schreibenden Zunft. Zweimal im Jahr bietet die Texterschmiede diesen Kurs an. Von 200 Bewerbern werden 30 junge Leute im Alter zwischen 18 und 32 Jahren aufgenommen. Das Intensiv-Training lohnt sich: Große Agenturen stehen Schlange, um die frisch gebackenen Texter einzustellen. Sonntag Nachmittag in New York: Bill von den "Security Camera Players" ist unterwegs auf einer Stadtführung der besonderen Art. Er zeigt wo Überwachungskameras hängen und wie man ihnen aus dem Weg gehen kann. Knapp ein Jahr nach den Anschlägen auf das World Trade Center wird in Manhattan fast jeder Schritt überwacht. Den meisten ist das egal, doch Bill und seine Freunde lehnen sich auf und werden dadurch selbst zu Objekten der Überwachung. Gruppierungen wie seine gibt es in Amerika immer mehr. Ihre Proteste richten sich dagegen, dass die Bürgerrechte in den USA immer weiter eingeschränkt werden. Seit dem 11. September scheint für die amerikanische Regierung jeder, der nicht für ihre Politik ist, ein potentieller Terrorist zu sein.

Absolut - Magazin für junge Europäer Donnerstag, 21.11.2002
Beginn: 17.30 Uhr Ende: 18.00 Uhr Länge: 30 Min.



BR-alpha
10.30
Sa.
23. 11.
arche   Tiermagazin
Zoo & Co
"Die wilden Räuber der Karpaten"

Karpaten Karpaten Die wilden Karpaten Rumäniens sind heute noch Heimat der größten europäischen Population von Wölfen und Bären. Angela Schmid und ihr Drehstab hielten sich einige Wochen in der Wildnis der Karpaten auf, um dort das eindrucksvolle Leben der Tiere zu beobachten.

Zoo & Co - Tiermagazin Samstag, 23.11.2002
Beginn: 10.30 Uhr Ende: 11.00 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 10.30



WDR
16.30
Sa.
23. 11.
   Reiseratgeber
Erlebnisreisen-Tipp
"Emirate / Das vergessene Menorca / Rumänische Schwarzmeerküste"

Mamaia

weitere Infos: Rumänische Schwarzmeerküste                                                                                                      

Erlebnisreisen-Tipp - Reiseratgeber Samstag, 23.11.2002
Beginn: 16.30 Uhr Ende: 16.50 Uhr Länge: 20 Min.
VPS: 16.30



NDR Fernsehen
17.30
Sa.
23. 11.

 
NDR Fernsehen
13.30
Do.
28. 11.
   Reisereportage
Reisezeit
"Geh' doch in die Karpaten"

Die Karpaten liegen in der geographischen Mitte Europas. Dieses insgesamt 1200 Kilometer lange Gebirge bietet vielen, inzwischen seltenen Wildtieren und -pflanzen ein Zuhause. Hier gibt es neben Edelweiß und Bergnelken noch Wölfe und Bären. Für Kenner sind die Karpaten das schönste europäische Gebirge.

Nahe "Draculas" ehemaligem Wohnsitz bei Bran wird ein Wolf-Forschungsprojekt vorgestellt. Auf wilde Karpaten-Bären kann man bei der Stadt Brasov stoßen. Hier suchen die Tiere in Mülltonnen nach Nahrung. Die Reise geht weiter in das Bauerndorf Zece Prajini mit weltberühmter Zigeunermusik. Auf einem selbst gebauten Floß wird der Fluss Olt in den südlichen Karpaten durchquert.

Die Karpaten, eine Region, die auf sanften Öko-Tourismus setzt.

Reisezeit - Reisereportage Samstag, 23.11.2002
Beginn: 17.30 Uhr Ende: 18.00 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 17.30



Eins Extra
17.15
Mo.
25. 11.

Eins MuXx
21.30
Mo.
25. 11.

Eins Extra
14.40
Mi.
27. 11.
   
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
"Sighisoara, Rumänien - Ort der kleinen Ewigkeiten"

Sighisoara In Transsilvanien messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit, sagt ein rumänisches Sprichwort. Wer sich den Weg durch dieses Land bahnt, über Schlaglöcher hinweg und vorbei an Ochsenkarren, hat bisweilen tatsächlich das Gefühl, dass die Zeit hier stehengeblieben ist. Irgendwo im Mittelalter.

In Sighisoara, einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, ist fast alles noch so, wie es um 1200 war, als sich vor allem Siedler hier niederließen. Die von ihnen gebaute Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern ist das einzig erhaltene Ensemble dieser Art in Transsilvanien, zu deutsch Siebenbürgen.
Was unzählige Kriege, Verwüstungen und Plünderungen im Laufe der Geschichte nicht geschafft haben, wäre einer abrisswütigen Diktatur beinahe gelungen. Bevor deren letztes Stündchen geschlagen hatte, wollten die Schergen Ceaucescus' die geschichtsträchtige Stadt niederwalzen. Sie schafften es nicht mehr. Das Regime ging zu Bruch und nicht Sighisoara.

Heute ist es der Zeitgeist, der dem Städtchen zu Leibe rückt. Ausländische Investoren haben die Stadt als Ziel für den Tourismus entdeckt und beginnen an manchen Stellen, die morbide Schönheit Sighisoaras wegzusanieren. Noch erkennt man ihr altes Gesicht, noch spricht es Bände. Jedenfalls für die, die hinsehen können.


Mehr zur Sendung


Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Montag, 25.11.2002
Beginn: 17.15 Uhr Ende: 17.30 Uhr Länge: 15 Min.



HR
17.15
Fr.
29. 11.
Naturwelten   Naturreportage
Der Rothirsch - ein König ohne Reich

HR/NDR/EGO-Film ...
Eindrucksvolle Aufnahmen gelangen auch in Osteuropa, in den Karpaten. Hier trifft noch das alte Sprichwort zu: Wo Wolf, Bär und Luchs gehen, wächst der Wald. Das Kamerateam konnte hier im Frühjahr einer Braunbärin mit ihren drei Jungen folgen. Höhepunkt war die erfolgreiche Jagd der Bärenfamilie auf einen Rothirsch.
...

Mehr zur Sendung

Der Rothirsch - ein König ohne Reich - Naturreportage Freitag, 29.11.2002
Beginn: 17.15 Uhr Ende: 18.00 Uhr Länge: 45 Min.
VPS: 17.15



ARTE
14.00
Sa.
30. 11.

ARTE
16.45
Mo.
02. 12.
   Magazin
ARTE Europa
"Thema: Zigeunerleben"

Beiträge:
- Frankrei