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Di   01. Januar 2008
13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.

21:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 21:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.



Mi   02. Januar 2008
15:15 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 15:30 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.

16:00 3sat Die Lederstrumpf-Erzählungen

bis 17:20 88 min Der letzte Mohikaner  TV-Abenteuerfilm

Chingachgooks Freund Nat - genannt "Lederstrumpf" - wird Zeuge, wie Oberst Munro einen Huronen auspeitschen lässt. Dieser Hurone Magua schwört Rache. Die Chance kommt schnell: Magua gibt sich gegenüber den Töchtern des Obersten als vom Vater gesandter Führer aus, um die Töchter zu entführen. Frei nach den Romanen von James Fenimore Cooper erzählt der vierteilige Fernsehfilm aus dem Jahr 1969 die Abenteuer von "Lederstrumpf", gespielt von Hellmuth Lange. Der in Rumänien gedrehte Film beeindruckt durch seine schönen Naturaufnahmen.

22:30 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 22:45 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.



Do   03. Januar 2008
14:00 3sat Donau kulinarisch

bis 14:30 30 min Von Bratislava bis Budapest  

Der Film folgt der Donau, entlang der slowakisch-ungarischen Grenze, zum Donauknie bis nach Budapest. Über der slowakischen Hauptstadt Bratislava, dem früheren Pressburg, thront der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen, über der fast vollständig restaurierten Altstadt. Im Norden der Stadt beginnen die Kleinen Karpaten. Schon seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut. Nach der Wende haben sich die Winzer zur Karpatenweinstraße zusammengeschlossen.



Fr   04. Januar 2008
16:15 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 16:30 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.

03:05 EinsExtra Auswanderung und Heimkehr- Der lange Weg der Bessarabiendeutschen

bis 03:50 45 min    

Heute noch leben in Baden-Württemberg viele Bessarabiendeutsche, die nach dem zweiten Weltkrieg ins Land ihrer Vorfahren zurückgekehrt sind. Viele dieser Vorfahren hatten Württemberg in den Jahren um 1790 verlassen und waren zunächst nach Polen ausgewandert. Von dort folgten sie dem Ruf des russischen Zaren und zogen als Kolonisten nach Bessarabien, heute das Staatsgebiet von Moldawien und der Ukraine. Dort gründeten sie eigene Dörfer mit Schulen und Kirchen. 1940 wurden die rund 90.000 Bessarabiendeutschen im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts von der SS umgesiedelt und in Westpolen auf ehemals polnischen Höfen angesiedelt. 1945 flohen sie vor der anrückenden Roten Armee. Ein bessarabiendeutscher Ingenieur, der in Stuttgart studiert hatte, machte es sich zur Aufgabe, seine Landsleute in die ursprüngliche Heimat zurückzuholen. Karl Rüb und seinem Hilfswerk gelang es, bereits 1945 und 1946 über 20.000 schwäbisch sprechende Umsiedler aus Bessarabien nach Nordwürttemberg und Nordbaden zu bringen. Im Film erzählen Bessarabiendeutsche von ihren württembergischen Wurzeln, vom Verlassen ihrer Dörfer in Bessarabien, von ihrer Flucht aus Polen und vom Neuanfang im Schwabenland.



Sa   05. Januar 2008
13:30 3sat Donau kulinarisch

bis 14:00 30 min Vom Eisernen Tor bis Ruse  

Das Eiserne Tor zwischen den rumänischen Südkarpaten und dem Serbischen Erzgebirge ist einer der imposantesten Tal-Durchbrüche Europas. Ein Wasserkraftwerk zähmt hier die Donau. Die einstigen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Der Film erzählt aber auch vom einfachen und doch bunten Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen. So gibt es z. B. an der Cerna eine Art Subkultur des Heilbadens. Das rumänische Herkulesbad ist sogar einer der ältesten Kurorte weltweit. Städte mit Geschichte sind auch die bekannten Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat und Vidin. Berühmte Dichter haben sich hier Häuser am Donau-Ufer gebaut. Auf der bulgarischen Seite sollte man sich eines nicht entgehen lassen: die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik. Das Gegenstück dieser in den Himmel ragenden "Götterfelsen" ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen. Eine der schönsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Und schließlich ist da noch Ruse, das "Klein-Wien" an der unteren Donau mit seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil. 500 Kilometer Donau, die weltweit mehr Aufmerksamkeit verdienen, als sie bisher bekommen haben. Internationale Koproduktion unter Beteiligung des SWR, WDR, ORF, France 3 Alsace, RTS (Schweiz), BRF (Belgien), Duna TV (Ungarn), HRT (Kroatien), TVR (Rumänien), TRM (Moldawien), LRT (Litauen), FTV (Bosnien Herzegowina), BRT (Bulgarien), Planete (Polen), und NTU (Ukraine).

14:00 3sat Donau kulinarisch

bis 14:30 30 min Von Bukarest bis Braila  

In der Gegend um Giurgiu haben sich an der Donau alte, archaische Bräuche und Tänze erhalten, wie die der so genannten Calusari. Es sind Bräuche, bei denen das ganze Dorf mitmacht. Die Kamera hat sie eingefangen und erzählt von der tiefen religiösen Verwurzelung der Menschen hier. Ganz anders geht es zu in Bukarest mit seiner historischen Altstadt, den modernen Glaspalästen und weltläufigen Bürgern. Es ist eine schnell wachsende Weltstadt, mit heftigen Gegensätzen, viel Licht und viel Schatten. In der ältesten Kirche von Bukarest findet eine Taufe statt. In Cernavoda entdeckt man kulinarische Genüsse, die man in der sonst tristen Umgebung nicht vermuten würde. Und in einem ganz unscheinbaren Dorf an der Donau findet sich eine der bedeutendsten Sammlungen mit Bildern der berühmtesten Künstler Rumäniens. Kilometerlange unterirdische Stollen führen in der Republik Moldawien in eine der europaweit größten Weinkellereien. Zurück in Rumänien, in Braila, besuchen die Filmemacher einen Bildhauer, der ein würdiger Nachfolger des weltbekannten Bildhauers Brancusi werden könnte. Internationale Koproduktion unter Beteiligung des SWR, WDR, ORF, France 3 Alsace, RTS (Schweiz), BRF (Belgien), Duna TV (Ungarn), HRT (Kroatien), TVR (Rumänien), TRM (Moldawien), LRT (Litauen), FTV (Bosnien Herzegowina), BRT (Bulgarien), Planete (Polen), und NTU (Ukraine).

14:15 BR alpha The lord of the wolves

bis 14:45 30 min    

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timis, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der Erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timis zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der Herr der Wölfe, in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.

14:30 3sat Donau kulinarisch

bis 15:00 30 min Das Delta  

Das Donaudelta ist eines der faszinierendsten Biosphärenreservate der Welt mit einem einzigartigen Ökosystem. In einem Gebiet von 5.000 Quadratkilometern mit Kanälen, Seen und endlosen Schilfhorizonten erstreckt sich eine Landschaft, in der es aussieht wie vor hundert Jahren, in der es scheint, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Bilder, die uns Westeuropäern klarmachen, was wir verloren haben. Im ganzen rumänischen Delta gibt es nur noch einen Bootsbauer - auch hier muss alles teurer, schöner, schneller sein. Die schnellen Motorboote zerstören allerdings die Flussränder. Der Film macht sich auf die Suche nach dem ursprünglichen Delta, nach der Welt der Fischer und ihrer Frauen, die die Fischernetze knüpfen. Entstanden sind einmalige Naturbilder. Die Reise endet am Kilometer 0, wo sich die aus dem Schwarzwald kommende Donau ins Schwarze Meer ergießt, in die unendliche Weite zwischen Himmel und Meer.



So   06. Januar 2008
10:15 zdf Unsere wilde Meute

bis 10:35 20 min Hunde - herrenlos und schwer erziehbar  

Tier-Doku-Soap.
Hunde sind ihr Leben. Und deshalb hat Dr. Brigitte Schramm aus München vor vielen Jahren den Entschluss gefasst, verwahrloste und heimatlose Hunde aus Rumänien nach Deutschland zu bringen. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Tochter Theresa. Die beiden fahren jeden Monat einmal nach Rumänien und machen sich auf die Suche nach herrenlosen Straßenhunden. Nach einer bürokratischen Odyssee und einem Gesundheitscheck vor Ort, dürfen die Vierbeiner den Weg nach Deutschland antreten. Nur mit sehr viel Zuwendung und einem speziellen Training haben diese Hunde überhaupt eine Chance, vermittelt zu werden. Zurzeit leben bei Familie Schramm 14 Vierbeiner. Zwei davon brauchen besondere Aufmerksamkeit: Luna, eine zweijährige Mischlingshündin, kann sich noch nicht an ein normales Hundeleben gewöhnen. Manchmal vergisst sie beim Toben ihre guten Manieren. Deshalb ist es schwer, passende Herrchen für sie zu finden. Und Moritz, ein zwölf Wochen alter Pinschermischling, muss gutes Benehmen sowieso nochvon der Pike auf lernen. Brigitte Schramm hat eigens für Luna und Moritz einen Hundetrainer engagiert.

10:35 arte Folle Journée de Nantes

bis 11:30 55 min F 2007  

Die Roma-Band Taraf de Haidouks; Béla Bartók "Rumänische Volkstänze" (Orchester de l'Auvergne, Leitung und Violine: Gordan Nikolitch); Antonin Dvorák: Aus den Slawischen Tänzen" (Nemanja Radulovic, Violine: Staatsorchester Warschau, Leitung: Antoni Wit); Maurice Ravel: "Tzigane", Rhapsodie für Violine und Orchester.
Den furiosen Auftakt des Konzerts gibt die Roma-Band Taraf de Haidouks. Es folgen Béla Bartóks "Rumänische Volkstänze" mit dem Orchester de l'Auvergne unter der musikalischen Leitung von Gordan Nikolitch, der auch die Geigensolos spielt. Anschließend interpretiert das Staatsorchester von Warschau, dirigiert von Antoni Wit, eine Auswahl von Anton Dvoráks "Slawischen Tänzen" mit dem serbischen Geigenvirtuosen Nemanja Radulovic. Den passenden Abschluss dieses Konzerts bildet Maurice Ravels Rhapsodie für Violine und Orchester "Tzigane".



Mi   09. Januar 2008
13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.

21:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 21:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.



Sa   12. Januar 2008
05:00 arte Folle Journée de Nantes

bis 06:00 60 min F 2007  

Die Roma-Band Taraf de Haidouks; Béla Bartók "Rumänische Volkstänze" (Orchester de l'Auvergne, Leitung und Violine: Gordan Nikolitch); Antonin Dvorák: Aus den Slawischen Tänzen" (Nemanja Radulovic, Violine: Staatsorchester Warschau, Leitung: Antoni Wit); Maurice Ravel: "Tzigane", Rhapsodie für Violine und Orchester.
Den furiosen Auftakt des Konzerts gibt die Roma-Band Taraf de Haidouks. Es folgen Béla Bartóks "Rumänische Volkstänze" mit dem Orchester de l'Auvergne unter der musikalischen Leitung von Gordan Nikolitch, der auch die Geigensolos spielt. Anschließend interpretiert das Staatsorchester von Warschau, dirigiert von Antoni Wit, eine Auswahl von Anton Dvoráks "Slawischen Tänzen" mit dem serbischen Geigenvirtuosen Nemanja Radulovic. Den passenden Abschluss dieses Konzerts bildet Maurice Ravels Rhapsodie für Violine und Orchester "Tzigane".  



Mo   14. Januar 2008
23:40 BR 9 Männer und der wilde Osten

bis 00:25 45 min Eine Konzertreise durch Siebenbürgen  Film

Sie sind ein wilder Haufen und grooven auf Kommando: Bürger and the Prettyboys unter der Leitung von Norbert Bürger bezeichnen sich als die Wiedergeburt der Avantgarde. Aus Rock, Cha-Cha-Cha, Zwiefachem und Kasatschok kreiert die Band eine Stilrichtung ohne Namen, aber sehr wohl mit Publikum. Vor allem, wenn in dadaistischer Manier irre Spontaneinlagen den Auftritt in kabarettistische Höhen treiben. Gute Musik machen die neun hübschen Jungs nicht nur in Bayern: Auf ihrer Konzertreise durch Siebenbürgen erleben sie, dass der Osten wild und gefährlich, die Zigeunermusik nicht mit Bläsern kompatibel ist, und dass die Rumänen ein begeistertes Publikum abgeben - auch wenn eine Horde Kühe die Konzertbühne fast überrennt.  



Do   17. Januar 2008
13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  

17:35 arte Willkommen bei ...

bis 18:05 30 min Flavio  Flavio

Persönliche Geschichten.
Flavio ist ein rumänischer Bauer und ein uriger Typ. Dazu ein harter Kerl und sehr wortgewandt. "Es hätte schlimmer kommen können", sagt er sich oft. Flavio ist ein echtes Schlitzohr oder ein "Schmecker", wie es dort, wo er herkommt, heißt. Einerseits fürchten die Leute Flavio wegen seiner direkten, kompromisslosen Art, andererseits aber bringen sie ihm auch Achtung entgegen, denn er scheut vor keiner Arbeit zurück. Flavio hat mehrere berufliche Standbeine: Er fährt Traktor, brennt Tsuica - einen lokalen Schnaps -, züchtet Straußvögel und hat immer neue Ideen, um noch etwas Geld für seine Familie dazuzuverdienen. Trotz der ärmlichen Verhältnisse haben sich Flavio und seine Familie eine Menge Humor bewahrt und alle wissen wie man sich durchs Leben schlägt. Obwohl sich die Zeiten geändert haben und viele Mitmenschen nur noch an ihr eigenes materielles Wohl denken, ist Flavio bescheiden und demütig geblieben. Die Dokumentation vermittelt einen lebendigen Eindruck vom Landleben in Rumänien und den urtümlichen Bräuchen, die in Flavios Dorf noch gepflegt werden. An Weihnachten und zu Neujahr wird auch dieses Jahr wieder viel gefeiert, getrunken und getanzt werden.  

21:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 21:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  



Sa   19. Januar 2008
21:30 ZDF-doku Das Experiment 770

bis 22:35 67 min Gebären auf Befehl  Gebären auf Befehl

1966 hatte der rumänische Staatschef Nicolae Ceausescu eine Vision vom "neuen", selbstbewussten, kommunistischen Menschen. Nach Vorbild und Wunsch des Diktators sollte eine ganze Generation ohne Erinnerungen an Rumäniens vorkommunistische Vergangenheit entstehen. Eine Generation, die seine Pläne von einem unabhängigen, selbstbestimmten Rumänien verwirklichen sollte. Die Geburtstunde dieser Generation wurde das Dekret 770 aus dem Jahre 1966, das Abtreibungen verbot und unter harte Bestrafung stellte. Frauen sollten nach Ceausescus Plan mindestens vier Kinder haben, und die Bevölkerung Rumäniens sollte innerhalb der nächsten 24 Jahre um zehn Millionen Menschen wachsen. An nichts sollte es dem neuen Menschen mangeln. Und dennoch weigerten sich rumänische Frauen Ceausescus Gebärmaschinen zu werden. Ein illegales Abtreibungsnetzwerk entstand. Selbst die offiziellen Statistiken sprechen von mehr als 11.000 Frauen, die ihr Leben durch verpfuschte, von Amateuren durchgeführte Abtreibungsversuche verloren. Ärzte, die illegal Schwangerschaftsabbrüche vornahmen, wurden zu langen Haftstrafen verurteilt. Frauen, die wegen Komplikationen ins Krankenhaus kamen, wurden noch auf dem OP-Tisch brutal verhört, um die Namen der Komplizen zu erfahren. Manchmal wurde ihnen sogar ärztlichen Beistand verweigert und sie starben qualvoll. Zwei Millionen Rumänen wurden in Folge des Dekrets geboren. Menschen, die es sonst nicht gegeben hätte, die in Rumänien "Decretei", Kinder des Dekrets, genannt wurden. Doch Ceausescus Rechnung ging nicht auf. 23 Jahre später weigerten sich "seine Kinder" - inzwischen erwachsen geworden - den Plan ihres symbolischen Vaters auszuführen. Die meisten Toten der rumänischen Revolution im Dezember 1989 waren nach 1966, dem Jahr des Dekrets 770, geboren. Fast alle Soldaten aus dem Exekutionskommando, das das Ehepaar Ceausescu erschoss, waren "Kinder des Dekrets".  



So   20. Januar 2008
17:30 EinsPlus Das Donau-Delta

bis 18:15 45 min Ein Vogelparadies  Ein Vogelparadies

Spricht man vom 5.000 Quadratkilometer großen Donaudelta, muss man Superlative bemühen: Im zweitgrößten Flussdelta Europas wächst das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, gedeihen 1.000 Pflanzentypen, brühten 300 Vogelarten, tummeln sich zahlreiche Süßwasserfische sowie viele seltene Wildtiere. Nur Menschen findet man hier wenige - und das scheint Flora und Fauna gut zu bekommen. In den mäandernden teilweise unberührten Flussläufen, Seitenarmen, Seen, Inseln und Auwäldern zwischen Rumänien und Bulgarien leben Tiere und Pflanzen fast ungestört. Doch der Naturtraum hat Risse bekommen. Seine Schattenseiten heißen Tourismus, Landwirtschaft und Schifffahrt. Sie haben ihre Spuren im Paradies hinterlassen. Durch die Auszeichnung Landschaft des Jahres 2007 soll der sanfte Tourismus in der strukturschwachen Region gefördert werden - und damit die Bewohner des Donaudeltas. Diese müssen viele Einschränkungen zum Schutze der Natur hinnehmen und sollen von der schönen Landschaft profitieren können.  

18:45 phoenix Zwischen Goldgräberstimmung und Behördenchaos

bis 19:15 30 min Deutsche Unternehmen in Bulgarien und Rumänien  Deutsche Unternehmen in Bulgarien und Rumänien

 

22:55 discovery geschichte Zeitreise

bis 23:50 52 min April 1990  April 1990

Geschichte und Geschichten des 20. Jahrhunderts (April 1990 Teil 2).
Während im April 1990 einige DDR-Bürger in Bernau ein unterirdisches Tunnelsystem der Stasi entdecken, kommt in Rumänien eine traurige Wahrheit ans Licht: Das Kinderheim in Cighid, wo katastrophale Zustände herrschen, ist kein Einzelfall. Neben anderen Kinderheimen werden aber auch Vernichtungslager als Hinterlassenschaft des gestürzten Ceaucescu-Regimes entdeckt. Diese Nachricht löst eine Welle von Spenden und Hilfsaktionen aus.  



Mo   21. Januar 2008
08:00 arte Folle Journée de Nantes

bis 09:00 60 min F 2007  

Die Roma-Band Taraf de Haidouks; Béla Bartók "Rumänische Volkstänze" (Orchester de l'Auvergne, Leitung und Violine: Gordan Nikolitch); Antonin Dvorák: Aus den Slawischen Tänzen" (Nemanja Radulovic, Violine: Staatsorchester Warschau, Leitung: Antoni Wit); Maurice Ravel: "Tzigane", Rhapsodie für Violine und Orchester.
Den furiosen Auftakt des Konzerts gibt die Roma-Band Taraf de Haidouks. Es folgen Béla Bartóks "Rumänische Volkstänze" mit dem Orchester de l'Auvergne unter der musikalischen Leitung von Gordan Nikolitch, der auch die Geigensolos spielt. Anschließend interpretiert das Staatsorchester von Warschau, dirigiert von Antoni Wit, eine Auswahl von Anton Dvoráks "Slawischen Tänzen" mit dem serbischen Geigenvirtuosen Nemanja Radulovic. Den passenden Abschluss dieses Konzerts bildet Maurice Ravels Rhapsodie für Violine und Orchester "Tzigane".  



Do   24. Januar 2008
06:10 arte Willkommen bei ...

bis 06:35 25 min Flavio  Flavio

Persönliche Geschichten.
Flavio ist ein rumänischer Bauer und ein uriger Typ. Dazu ein harter Kerl und sehr wortgewandt. "Es hätte schlimmer kommen können", sagt er sich oft. Flavio ist ein echtes Schlitzohr oder ein "Schmecker", wie es dort, wo er herkommt, heißt. Einerseits fürchten die Leute Flavio wegen seiner direkten, kompromisslosen Art, andererseits aber bringen sie ihm auch Achtung entgegen, denn er scheut vor keiner Arbeit zurück. Flavio hat mehrere berufliche Standbeine: Er fährt Traktor, brennt Tsuica - einen lokalen Schnaps -, züchtet Straußvögel und hat immer neue Ideen, um noch etwas Geld für seine Familie dazuzuverdienen. Trotz der ärmlichen Verhältnisse haben sich Flavio und seine Familie eine Menge Humor bewahrt und alle wissen wie man sich durchs Leben schlägt. Obwohl sich die Zeiten geändert haben und viele Mitmenschen nur noch an ihr eigenes materielles Wohl denken, ist Flavio bescheiden und demütig geblieben. Die Dokumentation vermittelt einen lebendigen Eindruck vom Landleben in Rumänien und den urtümlichen Bräuchen, die in Flavios Dorf noch gepflegt werden. An Weihnachten und zu Neujahr wird auch dieses Jahr wieder viel gefeiert, getrunken und getanzt werden.  

00:45 ZDF-doku Das Experiment 770

bis 02:00 67 min Gebären auf Befehl  Gebären auf Befehl

1966 hatte der rumänische Staatschef Nicolae Ceausescu eine Vision vom "neuen", selbstbewussten, kommunistischen Menschen. Nach Vorbild und Wunsch des Diktators sollte eine ganze Generation ohne Erinnerungen an Rumäniens vorkommunistische Vergangenheit entstehen. Eine Generation, die seine Pläne von einem unabhängigen, selbstbestimmten Rumänien verwirklichen sollte. Die Geburtstunde dieser Generation wurde das Dekret 770 aus dem Jahre 1966, das Abtreibungen verbot und unter harte Bestrafung stellte. Frauen sollten nach Ceausescus Plan mindestens vier Kinder haben, und die Bevölkerung Rumäniens sollte innerhalb der nächsten 24 Jahre um zehn Millionen Menschen wachsen. An nichts sollte es dem neuen Menschen mangeln. Und dennoch weigerten sich rumänische Frauen Ceausescus Gebärmaschinen zu werden. Ein illegales Abtreibungsnetzwerk entstand. Selbst die offiziellen Statistiken sprechen von mehr als 11.000 Frauen, die ihr Leben durch verpfuschte, von Amateuren durchgeführte Abtreibungsversuche verloren. Ärzte, die illegal Schwangerschaftsabbrüche vornahmen, wurden zu langen Haftstrafen verurteilt. Frauen, die wegen Komplikationen ins Krankenhaus kamen, wurden noch auf dem OP-Tisch brutal verhört, um die Namen der Komplizen zu erfahren. Manchmal wurde ihnen sogar ärztlichen Beistand verweigert und sie starben qualvoll. Zwei Millionen Rumänen wurden in Folge des Dekrets geboren. Menschen, die es sonst nicht gegeben hätte, die in Rumänien "Decretei", Kinder des Dekrets, genannt wurden. Doch Ceausescus Rechnung ging nicht auf. 23 Jahre später weigerten sich "seine Kinder" - inzwischen erwachsen geworden - den Plan ihres symbolischen Vaters auszuführen. Die meisten Toten der rumänischen Revolution im Dezember 1989 waren nach 1966, dem Jahr des Dekrets 770, geboren. Fast alle Soldaten aus dem Exekutionskommando, das das Ehepaar Ceausescu erschoss, waren "Kinder des Dekrets".  



Fr   25. Januar 2008
13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  

21:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 21:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  



So   27. Januar 2008
17:30 EinsPlus Siebenbürgen

bis 18:15 45 min Naturbeobachtungen in Rumänien  Naturbeobachtungen in Rumänien

Siebenbürgen wird auch Transsilvanien genannt - 'Land jenseits der Wälder'. Lange von den Habsburgern und den Ungarn beherrscht, ist es heute ein Teil von Rumänien. Der Film beginnt im Karpatenbogen, einem Faltengebirge, das Höhen von zweieinhalbtausend Metern erreicht, und stellt dann das Kerngebiet Siebenbürgens vor: das Siebenbürgische Hochland. Gezeigt werden unterschiedlichste Tiere, denen man in Siebenbürgen begegnen kann; der Bogen spannt sich vom Nashornkäfer über den Kaisermantel, den Teichfrosch und Rotfuchs bis hin zum Braunbär. 'Siebenbürgen - Naturbeobachtungen in Rumänien' wurde mit Super-16-Technik und feinkörnigstem Filmmaterial produziert, also mit einem Aufwand, der im Dokumentarfilmbereich Seltenheitswert besitzt. Ein Höhepunkt dürften die faszinierenden Vogelaufnahmen sein. Um die Fluchtentfernung der Tiere unterschreiten zu können, errichtete Kameramann und Autor Andreas Schulze zahlreiche Tarnzelte. Auf diese Weise gelangen ihm Bilder von bestechender Klarheit und Intensität, zum Beispiel von Steinrötel, Wasseramsel, Neuntöter, Goldammer, Wendehals oder vom Schicksal eines Drosselrohrsängernestes, in das ein Kuckuck sein Ei gelegt hat. Eingebettet werden all diese Tierbeobachtungen in eine malerische Kulisse aus Landschafts- und Pflanzenaufnahmen. Zu sehen sind unter anderem Rutschungshügel, die aus der Eiszeit stammen, farbenprächtige Blumen und die bollwerkartigen, von den Siebenbürger Sachsen errichteten Kirchenburgen.  



Mi   30. Januar 2008
14:00 arte WunderWelten

bis 14:55 55 min Mangelware Trinkwasser  Mangelware Trinkwasser

Dokumentationsreihe.
In Osteuropa ist die Verschmutzung der natürlichen Ressourcen besonders verheerend. In manchen Städten und auf dem Lande wurde der Wassermangel zu einem großen Problem, und stark verschmutztem Trinkwasser sind sogar schon Kinder zum Opfer gefallen. In Garla Mare, einem kleinen rumänischen Dorf an der Donau, ist das Grundwasser durch Pflanzenschutzmittel und chemischen Dünger verseucht. Schuld daran ist der übermäßige landwirtschaftliche Einsatz dieser Chemikalien zu kommunistischen Zeiten. Mit Unterstützung der europäischen Nichtregierungsorganisation WECF (Women in Europe For a Common Future) finden die Dorfbewohner konkrete, nachhaltige und wenig kostspielige Lösungen zur Verbesserung der Qualität des Brunnenwassers. Denn andere Wasserquellen haben sie nicht. In der Ukraine unterstützt WECF den Kampf von "Mama-88". Dabei handelt es sich um eine Initiative von ukrainischen Müttern, deren Kinder zu den Leidtragenden der Tschernobyl-Katastrophe gehören. Heute kämpfen diese Frauen gegen die Privatisierung der Wasserversorgung und versuchen, auf politische Entscheidungen im Umweltbereich Einfluss zu nehmen. In Odessa ist es ihnen gelungen, Kinderkrankheiten nachhaltig zu bekämpfen, die dort aufgrund des schlechten Zustands der Wasserversorgungsanlagen häufig auftraten. Eine willkommene Nebenwirkung war die drastische Verringerung der Wasserabrechnungen.  



Mo   04. Februar 2008
15:45 phoenix Von Odessa nach Istanbul

bis 17:00 75 min Eine Reise um das Schwarze Meer  

Laut gestikulieren die Fischverkäuferinnen auf dem Großmarkt von Odessa, ein paar Meter weiter werden die ganz großen Millionengeschäfte gemacht. Odessa, das "Marseille der Ukraine" ist der Ausgangspunkt einer Reportagereise, die uns bis zur türkischen Millionen-Metropole Istanbul führt. "Von Odessa nach Istanbul" ist ein Roadmovie immer entlang der Küstenstraße um das Schwarze Meer. Die Ukraine, Russland, Georgien und die Türkei sind die Stationen. Eine Reise zu einer Region im Umbruch, mit der Unabhängigkeit der ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken und der Diskussion um die EU-Aufnahme der Türkei rückt der südöstlichste Rand Europas immer mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Route "Odessa - Istanbul" ist dabei so etwas wie der Weg in den Westen über den Osten. Man begegnet einem Dutzend Völkern und kulturellen Gemeinschaften mit unterschiedlicher Geschichte und Gegenwart: Tataren auf der Halbinsel Krim, Kosaken in der Umgebung von Krasnodar, armenische Flüchtlinge aus Abchasien, der umkämpften Region Georgiens, remissionierte Georgier in Batumi - an den Ausläufern des Kaukasus. Hier verläuft die Trennlinie zwischen dem "christlichen" und dem vielleicht bald "muslimischen" Teil der europäischen Gemeinschaft. Über die wenig bekannte türkische Schwarzmeerküste geht es nach Istanbul, der Passage zwischen Asien und Europa. Schon immer war die Stadt Schmelztiegel verschiedener Kulturen. "Von Odessa nach Istanbul" ist eine Reise zu Menschen am südöstlichen Rand Europas, zu ihrer reichen Geschichte und ihrer oft überraschenden Gegenwart, eine Begegnung zwischen "christlicher" und "muslimischer" Welt.  

21:05 discovery geschichte Zeitreise

bis 22:05 55 min August / September 1994  

Geschichte und Geschichten des 20. Jahrhunderts (August / September 1994).
Die neue Reisefreiheit war zugleich das Startsignal für wahrhaft freien Handel. Wobei der Osten anfangs nicht viel anzubieten hatte. Außer seinen Menschen. Und so waren diese zum beliebten Exportartikel geworden. Ost-Frauen als Handelsware im Rotlichtmilieu. In der rumänischen Hauptstadt Bukarest stand ein britisches Ehepaar vor Gericht. Die Anklage: Verstoß gegen die Grenzbestimmungen. Die beiden hatten ein Kind gekauft und versucht, es illegal außer Landes zu bringen.  



Di   05. Februar 2008
11:35 discovery geschichte Zeitreise

bis 12:35 55 min August / September 1994  

Geschichte und Geschichten des 20. Jahrhunderts (August / September 1994).
Die neue Reisefreiheit war zugleich das Startsignal für wahrhaft freien Handel. Wobei der Osten anfangs nicht viel anzubieten hatte. Außer seinen Menschen. Und so waren diese zum beliebten Exportartikel geworden. Ost-Frauen als Handelsware im Rotlichtmilieu. In der rumänischen Hauptstadt Bukarest stand ein britisches Ehepaar vor Gericht. Die Anklage: Verstoß gegen die Grenzbestimmungen. Die beiden hatten ein Kind gekauft und versucht, es illegal außer Landes zu bringen.  

22:10 sat1 Akte 08/06

bis 23:10 44 min Reportermagazin  Magazin

u.A.: Jobsuche in Rumänien - Wo bitte gehts zu Nokia?

00:10 sat1 Akte 08/06

bis 01:10 44 min Reportermagazin  Magazin

u.A.: Jobsuche in Rumänien - Wo bitte gehts zu Nokia?



Do   07. Februar 2008
17:35 arte Das gibts nur hier

bis 18:05 30 min Der Dorfkönig aus der Bukowina  

Einzigartiges in einer globalisierten Welt.

Cornel Constantin liebt seine Heimat, die Bukowina, und sein Dorf Gulia. Hier lebt er als Geschäftsmann, sein winziger Laden ist der Mittelpunkt des Dorfes. Seine Mitmenschen hören auf ihn, denn er hat viel erreicht und im Laufe seines Lebens vielseitige Erfahrungen gesammelt. Diese will er nun in seinem Dorf und darüber hinaus verbreiten. Vor allem setzt er sich für die Schwachen ein, plädiert für eine gute Ausbildung der Kinder und Jugendlichen und kämpft für eine bessere Situation am Arbeitsmarkt. ARTE begleitet ihn nicht nur auf seinen Streifzügen durch das Dorf, sondern auch zum Dorffest, wo die ganze Nacht zu den Klängen der Bukowina getanzt wird.

Cornel Constantin kennt Europa: Als er jünger war, hat er sein Glück in der Ferne gesucht und gefunden. Dennoch ist er in sein rumänisches Roma-Dorf Gulia zurückgekehrt. Hier am Rande der Karpaten ist er fast so etwas wie ein "kleiner König". Die Leute hören auf ihn, denn schließlich hat er etwas erreicht im Leben - außerdem setzt er sich für die Schwachen ein. Noch spürt hier keiner, dass Rumänien jetzt zur EU gehört, doch das soll sich ändern. Jeder hier soll einmal Arbeit haben, keiner mehr im Elend leben.

Cornel Constantin predigt, verhandelt, schimpft und treibt seine Mitmenschen an: Eltern sollen ihre Kinder zur Schule schicken, damit sie lesen und schreiben lernen. Junge Menschen ermutigt er, sich ausbilden zu lassen und sich fit zu machen für Europa - und jedem zu beweisen, wie tüchtig Roma sind. "Denn", erklärt Cornel Constantin, "ich weiß ja, wie die Leute in Europa über uns denken. In Zukunft sollen sie sehen, dass wir nicht ungebildet sind und weder faulenzen noch stehlen. Jetzt, wo Rumänien in der EU ist, wird das alles noch viel wichtiger."

Einen Kindergarten hat er schon gestiftet, damit auch die Jüngsten bereits lesen und schreiben lernen, denn "wer eine Ausbildung bekommt, hat auch eine Zukunft", so Cornel.

Dann gibt es da aber auch noch die Musik im Dorf: Fast alle Männer in Gulia spielen ein Instrument und die Nächte mit Musik und Tanz sind unvergleichbar. Und alle haben ein gemeinsames Ziel: Die alten Lieder und Traditionen sollen nicht untergehen. All das ist es, worauf Cornel Constantin stolz ist und wofür er wieder gerne nach Rumänien zurückkam.



Sa   09. Februar 2008
13:50 discovery geschichte Zeitreise

bis 14:50 55 min August / September 1994  

Geschichte und Geschichten des 20. Jahrhunderts (August / September 1994).
Die neue Reisefreiheit war zugleich das Startsignal für wahrhaft freien Handel. Wobei der Osten anfangs nicht viel anzubieten hatte. Außer seinen Menschen. Und so waren diese zum beliebten Exportartikel geworden. Ost-Frauen als Handelsware im Rotlichtmilieu. In der rumänischen Hauptstadt Bukarest stand ein britisches Ehepaar vor Gericht. Die Anklage: Verstoß gegen die Grenzbestimmungen. Die beiden hatten ein Kind gekauft und versucht, es illegal außer Landes zu bringen.  



Di   12. Februar 2008
20:15 rbb Wo der Osten Urlaub machte

bis 21:00 45 min Ferien nach Plan - im Ausland  

Der DDR-Bürger liebte das Reisen. Die wenigen Plätze im Ausland waren heiß begehrt und wurden über Organisationen und Betriebe vergeben. Wer Glück hatte, erwischte eine Reise ans Schwarze Meer, nach Mittelasien oder sogar Kuba. Auch das staatliche Reisebüro verkaufte Auslandsreisen, vor allem in befreundete sozialistische Länder. Vor den Reisebüros bildeten sich häufig schon nachts Schlangen. Die Reisewilligen warteten auf Klappstühlen, um einen der wenigen Reiseplätze zu ergattern. Am besten standen die Chancen im "Haus des Reisens" am Berliner Alexanderplatz. So mancher Dresdener fuhr nach Berlin - für eine Reise nach Sotschi oder in die Mongolei. Dann ging es mit einer ausgesuchten Reisegruppe ans ferne Ziel. Besuche von Heldendenkmalen oder Betrieben wurden in Kauf genommen für die Erfüllung eines Traums. Erschwinglich waren die Reisen nicht für jeden, manch einer verkaufte sein Auto dafür. Werbung brauchten die wenigen Reiseziele nicht, die Nachfrage war ohnehin größer als das Angebot. Die DDR-Führung bemühte sich bei jedem Staatsbesuch, neue Ziele zu erschließen, die auch dem Sicherheitsbedürfnis des Staates genügten. Denn Fluchtmöglichkeiten sollten die Reisen nicht bieten. Die Dokumentation erzählt von den Freuden und Schwierigkeiten einer Auslandsreise und von der Gratwanderung der Funktionäre zwischen Fluchtverhinderung und Reisegenehmigung.  



Fr   15. Februar 2008
19:00 arte Zoom Europa

bis 19:45 45 min Reportagemagazin  

u.A.: Europa hautnah: Nokia-Umzug nach Rumänien Der Beschluss von Nokia, seine Handy-Fabrikation von Bochum nach Rumänien zu verlegen, hat in Deutschland laute Kritik am Subventionsabkassieren geweckt. Sind es wirklich Subventionsmittel, die Nokia nach Rumänien gelockt haben? Seit 2006 dürfen keine EU-Strukturfond-Mittel mehr für Standortverlagerungen innerhalb der EU verwendet werden. Auch staatliche Subventionen werden von der EU kritisch gesehen. Welche Gelder sind tatsächlich geflossen, und ist die Verlagerung von Nokia nach Jucu nicht ein inzwischen völlig normaler Vorgang innerhalb der EU?  



Sa   16. Februar 2008
12:45 NDR Reisewege: Siebenbürgen

bis 13:30 45 min Auf deutschen Spuren in Transsylvanien  

Land, Leute und Kultur.
Die Rumänen nennen das von den Karpaten umschlossene Land Transsylvanien, uns ist es als Siebenbürgen bekannt. Es war durch Jahrhunderte die Heimat der Siebenbürger Sachsen, sie prägten das Land in weiten Teilen mit ihrer Kultur. Die Siebenbürger Sachsen waren gar keine Sachsen. Die ersten Siedler kamen von Mosel und Rhein, aus dem heutigen Luxemburg und Lothringen. Ein "Goldener Freibrief" des ungarischen Königs verschaffte den deutschen Siedlern persönliche Freiheiten und Selbstverwaltung, die sie als Bauern in ihrer Heimat nicht gekannt hatten. "Königsland" wurde ihnen überlassen, das aus fruchtbarstem Boden bestand. Der Film folgt der Geschichte ihrer Dörfer und Städte: Mongolenstürme, Tatarenfeldzüge, Türkenkriege sind darüber hinweggegangen. In der ständigen Bedrohung entwickelten die Siebenbürger Sachsen eine einmalige Architektur, ihre Wehrburgen. Sie boten der ganzen Dorfgemeinschaft Schutz während der Überfälle. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten die Siebenbürger Sachsen eine eigenständige Kultur, ein selbstbewusstes Bürgertum entstand, das den Städten zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte verhalf.  



Mi   20. Februar 2008
12:00 hr Die Hunnen

bis 12:30 30 min Attilas Reitersturm gegen Rom  

Die Zeichen standen auf Sturm, als die Hunnen im Jahre 375 n. Chr. am Schwarzen Meer einfielen. Sie vernichteten das Reich der Goten und setzten damit eine gewaltige Völkerwanderung in Gang. Auf der Flucht vor den gefürchteten Reiterhorden zogen viele Stämme nach Westen. Wie kurzlebig auch immer diese germanischen Reiche waren, sie legten den Grundstein für die Entstehung Europas. Die Hunnen waren Reiternomaden mongolisch-türkischen Ursprungs und stammten aus China. Der wohl berühmteste Hunne war Attila, der 434 n. Chr. an die Macht kam, eine schillernde Persönlichkeit und ein genialer Politiker zugleich. Sein Herrschaftsbereich erstreckte sich von der Wolga bis zur Ostsee und zur Donau. Der Hunnenkönig Attila hielt das spätantike, römische Imperium in Atem und verstand es, besiegte Stämme zu Verbündeten zu machen. Als er nach Westen zog, um neue Tributzahlungen zu fordern, wurde er auf den Katalaunischen Feldern 451 n. Chr. vernichtend geschlagen. Mit seinem Tod 453 n. Chr. zerbrach auch das Reich der Hunnen. Was sie hinterließen, gehört zu den aufsehenerregendsten Goldschätzen der Völkerwanderungszeit. Als Augenzeuge der hunnischen Blütezeit schilderte Priscus von Panium die wiederholten Begegnungen mit diesen exotischen "Barbaren" und lieferte ein plastisches Bild ihres Alltagslebens. In die Nibelungensage gingen die Hunnen ein, als sie das Reich der Burgunder bei Worms am Rhein vernichteten. Elli G. Kriesch dokumentiert Herkunft und Lebensweise der Hunnen, ihre Wanderungen und Kriegszüge, ihre Bündnispolitik und ihr kulturelles Erbe.  

01:30 phoenix Sturm über Europa

bis 02:15 45 min Varusschlacht und Gotensaga  

Die Völkerwanderung.
Auf dem Höhepunkt der römischen Macht, im Jahre 9 nach Christus, hatte der Cheruskerfürst Arminius Roms Truppen besiegt. Kaiser Augustus soll gerufen haben: "Varus, Varus, wo sind meine Legionen?" Generationen von Archäologen haben das Schlachtfeld vergeblich gesucht. Heute graben sie an der richtigen Stelle, haben sie die Beweisstücke in der Hand: Eine versilberte Gesichtsmaske, Dolche, Bleigeschosse, Münzen. Nicht, wie vermutet, im Teutoburger Wald, sondern in Kalkriese bei Osnabrück wurden die römischen Legionen vernichtet. "Die römische Weltherrschaft, die an der Küste des Ozeans nicht haltgemacht hatte, fand jetzt am Ufer des Rheins und der Donau ihre Grenze", schrieb ein römischer Chronist. Die Donau war die Grenze zwischen dem Römischen Reich und dem Land der Goten. Archäologen haben Beweise dafür, dass die Urheimat der Goten an der Weichsel lag. Dann zogen sie flussaufwärts bis ans Schwarze Meer und an die Donau. Im Jahr 365 trafen sich der Anführer der Goten, Athanarich, und Kaiser Valens in der Mitte des Flusses, um einen Friedens- und Freundschaftsvertrag zu schließen. Doch dann tauchten am Horizont die Hunnen auf.  

04:30 arte Das gibts nur hier

bis 05:00 30 min Der Dorfkönig aus der Bukowina  

Einzigartiges in einer globalisierten Welt.

Cornel Constantin liebt seine Heimat, die Bukowina, und sein Dorf Gulia. Hier lebt er als Geschäftsmann, sein winziger Laden ist der Mittelpunkt des Dorfes. Seine Mitmenschen hören auf ihn, denn er hat viel erreicht und im Laufe seines Lebens vielseitige Erfahrungen gesammelt. Diese will er nun in seinem Dorf und darüber hinaus verbreiten. Vor allem setzt er sich für die Schwachen ein, plädiert für eine gute Ausbildung der Kinder und Jugendlichen und kämpft für eine bessere Situation am Arbeitsmarkt. ARTE begleitet ihn nicht nur auf seinen Streifzügen durch das Dorf, sondern auch zum Dorffest, wo die ganze Nacht zu den Klängen der Bukowina getanzt wird.

Cornel Constantin kennt Europa: Als er jünger war, hat er sein Glück in der Ferne gesucht und gefunden. Dennoch ist er in sein rumänisches Roma-Dorf Gulia zurückgekehrt. Hier am Rande der Karpaten ist er fast so etwas wie ein "kleiner König". Die Leute hören auf ihn, denn schließlich hat er etwas erreicht im Leben - außerdem setzt er sich für die Schwachen ein. Noch spürt hier keiner, dass Rumänien jetzt zur EU gehört, doch das soll sich ändern. Jeder hier soll einmal Arbeit haben, keiner mehr im Elend leben.

Cornel Constantin predigt, verhandelt, schimpft und treibt seine Mitmenschen an: Eltern sollen ihre Kinder zur Schule schicken, damit sie lesen und schreiben lernen. Junge Menschen ermutigt er, sich ausbilden zu lassen und sich fit zu machen für Europa - und jedem zu beweisen, wie tüchtig Roma sind. "Denn", erklärt Cornel Constantin, "ich weiß ja, wie die Leute in Europa über uns denken. In Zukunft sollen sie sehen, dass wir nicht ungebildet sind und weder faulenzen noch stehlen. Jetzt, wo Rumänien in der EU ist, wird das alles noch viel wichtiger."

Einen Kindergarten hat er schon gestiftet, damit auch die Jüngsten bereits lesen und schreiben lernen, denn "wer eine Ausbildung bekommt, hat auch eine Zukunft", so Cornel.

Dann gibt es da aber auch noch die Musik im Dorf: Fast alle Männer in Gulia spielen ein Instrument und die Nächte mit Musik und Tanz sind unvergleichbar. Und alle haben ein gemeinsames Ziel: Die alten Lieder und Traditionen sollen nicht untergehen. All das ist es, worauf Cornel Constantin stolz ist und wofür er wieder gerne nach Rumänien zurückkam.



Sa   23. Februar 2008
06:00 SR Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

bis 06:15 15 min Rumänien: Klöster Nordmoldawiens - Bilderwelt des Glaubens  

Kulturdokumentation.
Die Klöster Nordmoldaviens sind als geistige Bollwerke gegen den vorrückenden Islam gebaut worden. Nach dem Fall Konstantinopels an die Türken, Mitte des 15. Jahrhunderts, sah sich Rumänien als letzte christliche Bastion des Abendlandes. Aus diesem Glauben heraus wurden damals die schönsten Klöster Moldawiens erbaut. Sieben von ihnen zählen zum Weltkulturerbe, darunter Humor, Voronet, Sucevita und Moldovita. Um die Fülle des Glaubens darzustellen, wurden die Klosterkirchen nicht nur innen bemalt, sondern auch außen. Das war damals neu und einzigartig.